Umkehr-Zeugnisse

  "...Ihr habt euch bekehrt von den Abgöttern zu Gott,
zu dienen dem lebendigen und wahren Gott,
und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel...".
1 Thess 1,9.10

Lieber Freund,

durch die erlebte Bekehrung oder Wiedergeburt wird man ein Christ. Zugleich beginnt durch den Heiligen Geist eine bewußte Beziehung Gott als persönlichem Vater. Es ist geradezu spannend zu erfahren, wie verschieden Christen ihre Umkehr erlebten. Davon werden im Folgenden einige von ihnen berichten.
Beim Erlebnis der Umkehr zu Gott werden Christen häufig von markanten Bindungen, wie Fluchen und Stehlen, sofort befreit. Immer jedoch beginnt bei ihnen dann ein Befreiungs-Prozess von den vielerlei Zwängen zum Bösen. Wie unterschiedlich Christen das Freiwerden von Ketten der Sünde erfahren, wird im Berichtsteil Befreiungs-Zeugnisse besonders betont.

Freuen Sie sich mit an der Vielfalt der persönlich erlebten  Bekehrungsgeschichten:


Mein Weg zu Gott:

Ein Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt, jahrelang Direktor und Professor in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.
Ausschnitt aus seinem Buch „Fragen" (7. Auflage im Verlag CLV, 1990, S. 150-152) mit persönlicher Erlaubnis des Autoren am 3. Juli 2008.

Wie Gott mich als promovierten Wissenschaftler                   
zum schlichten Christuszeugen befreite
                       

Werner Gitt   

Wie ich ohne Gott lebte

Nach Abschluss des Studiums in Hannover mit anschließender Promotionszeit in Aachen fing ich im Oktober 1971 bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig als Leiter des Bereiches Datenverarbeitung an. Meine damalige Situation läßt sich wie folgt charakterisieren: Beruflich hatte ich gute Erfolge erlebt. Die Diplomprüfung in zwei Fachrichtungen bestand ich mühelos mit "sehr gut", und die Doktorarbeit wurde mit "Auszeichnung" unter gleichzeitiger Verleihung der Borchers-Plakette der TH Aachen bewertet. Nahtlos daran schloss sich eine leitende Stellung als Wissenschaftler an. 1966 hatte ich geheiratet, und mit unseren zwei Kindern waren wir eine glückliche Familie. Uns ging es rundum gut, denn wir kannten weder familiäre, gesundheitliche noch finanzielle Probleme.
So würde manch einer denken, in solch einer Situation braucht man keinen Gott. Ich betone dies deswegen, weil ich immer wieder Zeugnisse von Menschen höre, die sich erst durch eine besondere persönliche Not für das Evangelium öffneten. Bei mir war es nicht so, denn Gottes Wege mit dem einzelnen sind so vielfältig, wie es Menschen auf dieser Erde gibt.

Wie Gott mich suchte und fand  

Im Herbst 1972 fanden in Braunschweig zwei unterschiedlich geartete Evangelisationen statt, die ich zusammen mit meiner Frau regelmäßig besuchte. Eine kleine christliche Gruppe evangelisierte in der zu unserer Wohngegend gehörenden Realschule. Es war eine einfallsreiche Methode, jedem Besucher eine Bibel und einen Rotstift' auszuhändigen. Zentrale Aussagen der Bibel wurden unter aktiver Mitarbeit der Zuhörer erarbeitet und alle behandelten Bibelstellen sogleich farbig angestrichen. Nach Abschluss dieser unüblichen, aber doch effektiven Verkündigungswoche durften wir die Bibeln behalten. So hatten meine Frau und ich je eine eigene gleiche Bibel, und beim Lesen stießen wir häufig auf Stellen, die bereits markiert waren und somit einen gewissen Vertrautheitsgrad vermittelten.
Die andere Evangelisation fand nur kurze Zeit danach statt. Täglich kamen an die 2000 Personen in die Stadthalle Braunschweig. Hier standen thematisch eng gefasste, aber eindeutig auf Entscheidung ausgerichtete Botschaften im Mittelpunkt. Der Ruf zum Glauben, die Entscheidung für Jesus Christus erging allabendlich als deutlich formulierte Einladung.
Bei der Predigt von Leo Janz nach Lukas 17,33-36 kam die Wahlentscheidung zwischen Rettung und Verlorensein so deutlich zum Ausdruck, dass ich der allgemeinen Aufforderung, nach vorne zu kommen, nach der Überwindung von "Furcht und Zittern" folgte. Auch meine Frau ging mit. Einzelgespräch und Gebet mit einem Seelsorgehelfer waren sehr hilfreich, um zur Gewissheit der Rettung zu kommen. Bemerkenswerterweise gehörten unsere beiden Gesprächspartner demselben Hauskreis an, in dem wir dann auch bald mit dabei waren. Weitere Verkündigungstage in Braunschweig folgten.
An einigen Abenden sprach Pastor Heinrich Kemner in der überfüllten Martinikirche. Unvergesslich ist mir heute noch seine Predigt über die Tempelquelle nach Hesekiel 47. Durch seine vollmächtige Botschaft war ich derart angesprochen, dass ich sogleich beschloss, herauszubekommen, woher dieser originelle Mann kam. Den musste ich wieder hören! So führte mich der Weg bald nach Krelingen, dem idyllischen Heidedorf in der Nähe von Walsrode. Die folgenden Ahldener Jugendtage unter den Krelinger Eichen, aber auch die Erweckungstage prägten entscheidend mein Glaubenswachstum. Auch die Bücher von Pastor Kemner gaben mir wichtige Anstöße und wirkten auf mich in starkem Maße ausrichtend.
Nach all diesen Ereignissen, die mich zu einem vertieften eigenen Bibelstudium führten, kam ich zu einer für mich einschneidenden Erfahrung: Die Bibel ist in ihrer Ganzheit Gottes Wort und trägt das absolute Siegel der Wahrheit. Dies war ein so stabiles Fundament, das sich in allen Situationen des Lebens und Denkens als äußerst tragfähig erwies.

Wie Gott mich als Zeuge der Wahrheit berief und bestätigte

Das schlichte Vertrauen in Gottes Wort, das ich von den Kinderstunden her kannte, gewann ich nicht nur zurück, sondern es erfuhr eine solche Festigung, dass ich bereit war, dies auch bekennend weiterzuvermitteln. Dies geschah neben dem persönlichen Zeugnis zunächst hier und da in Bibelstunden, die ich in unserer Gemeinde hielt. Die Zugehörigkeit zu einer bibeltreuen Gemeinde und das persönliche Einbringen im Gemeindeleben habe ich als unbedingt notwendig erkannt, wenn wir verbindlich zu Christus gehören wollen....
Eine ungeahnte Entwicklung bahnte sich durch Mitarbeit in der Studiengemeinschaft „WORT UND WISSEN" (W+W) an. Seit 1981 gehöre ich zum Leitungskreis dieses E.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Wort Gottes in unserer Zeit zur Sprache zu bringen...
Ein geistlicher Höhepunkt besonderer Art ist mein jährlich einmal durchgeführter Einsatz in der Zeltmission... Im Sommer 1978 hatte ich meinen ersten Zeltdienst als Evangelist in NIenhagen bei Celle. Bemerkenswerterweise fällt dieses Jahr zusammen mit meiner Ernennung zum Professor und Direktor. Sollte das nur ein Zufall sein? Ich habe die Erfahrung gemacht: Wer dem Herrn dient, der wird auch anderweitig reich beschenkt werden. Das Wort Jesu aus Mt 6, 33 ist also direkt erfahrbar: Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches  alles zufallen."

 → Bücher und Vorträge von Dr. Werner Gitt


 

 

... und die Wahrheit wird euch freimachen. Johannes 8,32

S o  w u r d e  i c h  f r e i !
von Dorothea Schott,Kanada

Wie ich ohne Jesus lebte

Ich wusste von jüngster Kindheit an viel über die Bibel. Meine Eltern nahmen mich oft in christliche Versammlungen mit und schickten mich regelmäßig zur Kinderstunde. Mit 14 kam ich in die Jungschar, wo ich ernsthaft anfing zu suchen, um mit Gott ins Reine zu kommen. Inzwischen wusste ich nämlich um meinen verlorenen Zustand Gott gegenüber Bescheid.
Ich war eine Person, die anderen voran ging und auch oft etwas organisierte. Ich gab vor glücklich zu sein, war es aber nicht. So versuchte ich den Selbstbetrug und die innere Leere in mir durch äußere Dinge auszufüllen. Im Umgang mit anderen Menschen war ich Stolz und fand mich besser als viele andere. Ich wollte allen gefallen. Allerdings nicht Zuhause; da wurde ich schnell jähzornig, wusste alles besser und war lieblos zu meinen Geschwistern. Diese Unarten quälten mich und ich wusste um meine Schuld.

Bald begann ich alles tun, was in meiner Macht stand, um mit Gott ins reine zu kommen. Gleichzeitig aber versuchte ich, vor den Menschen gut dazustehen. So ging ich öfters zur Seelsorge und bemühte mich alles zu tun, was man mir dort sagte. Bei alldem versuchte ich aus eigener Kraft ein christliches Leben zu führen. Dabei wurde die Bibel für mich immer mehr zu einem Buch voller Gesetze, die ich nicht zu halten vermochte.
Oft schrie ich in tiefster Seelennot zu Jesus. Aber er konnte nicht mein Retter werden, weil ich ja noch meinte, selbst den Hauptanteil zur Erlösung beitragen zu müssen. So dachte ich, dass mein Heil davon abhängig sei, mit Menschen alles in Ordnung zu bringen. Durch den ganzen Zwang, wurde ich immer elender und suchte Liebe und Anerkennung, aber am falschen Ort, Nämlich in Liebesromanen
. Nächtelang verbrachte ich damit und lebte in einer Traumwelt.

 

Natürlich wollte ich auch einen Freund haben. Aber immer, wenn sich etwas anbahnte, bekam ich Panik und fühlte mich nicht gut genug. Heute danke ich Gott, dass er mich vor falschen Freundschaften bewahrte. Bei alledem bekam ich immer größere Komplexe, wollte mein Selbstwertgefühl durch meine Gaben und Leistungen verbessern und andere Beeindrucken. So wurde ich ein Sklave von Menschen und ihren Meinungen. Deshalb war ich oft enttäuscht, wurde bitter und bekam Depressionen. Obwohl ich getauft war und in der Gemeinde mitwirkte, sah ich keinen rechten Sinn in meinem Leben. Mit Jesus kam ich nicht klar, weil er ja meiner Meinung nach wollte, stets vor Menschen meine Schuld zu bekennen. Schließlich wurde dieser Zustand mir unerträglich. Ich war nahe, dran an dem, was ich unter wahrem Christensein verstand, innerlich zu zerbrechen.

Wie Jesus mich suchte


Aber Jesus gab mich nicht auf. Als ich am Aufgeben war, fing ER an mich zu suchen. Erst sprach er zu mir durch das Buch "Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes" von Ernst Moderson. Römer 8, 28 packte mich und ich verstand, dass es doch etwas Positives und einen Sinn am Christsein gab. Der Weg ins innere Zerbrechen ging aber noch weiter. Jeder Halt schien mir genommen, als ich mit 20 Jahren dann mit der Familie nach Kanada auswanderte. Jetzt musste ich in eigener Verantwortung als Christ zu leben beginnen. Es war vorbei, mir von anderen Christen vorsagen zu lassen, wie man ein Christliches Leben f
ü
hren sollte.
In der Zeit, als wir mit der Familie die richtige Gemeinde suchten, begann ich selbständig im Worte Gottes nach Weisung zu forschen. Zum ersten mal fühlte ich die Freiheit, selbst herauszufinden, was Jesus er von mir erwartet. Gott zeigte mir meinen Stolz und die Lieblosigkeit meiner Familie gegenüber als Sünde. Darüber durfte ich dann Busse tun und mich mit ihnen vertragen. Danach fingen meine Schwester und ich gemeinsam an, in der Bibel nach der Wahrheit zu suchen. Der Vers "und die Wahrheit wird euch freimachen", Johannes 8,32, sprach besonders zu mir. Dann las ich die "Wahre Jüngerschaft
" von William
Mac Donald. Jetzt erst verstand ich zum ersten mal, was eine Bekehrung und Wiedergeburt für mich persönlich bedeutet.

Wie Jesus mich rettete


Gott gebrauchte das Buch von Spurgeon " Es ist vollbracht", um mir die Augen für dafür zu öffnen, das Jesus alles Nötige für mich getan und vollbracht hat. Ich erkannte, dass all mein Tun in eigene Kraft zur Versöhnung mit Gott nicht mehr notwendig ist. Es hätte auch niemals ausgereicht, weil ich durch und durch sündig bin. Vielmehr wurde ich durch Jesu Wunden geheilt und habe Frieden mit Gott gefunden. Ich durfte ferner erkennen, dass ich mich nicht mehr anstrengen muss, um ein perfektes Leben zu führen, damit Gott mich liebt. Jesus hat mich perfekt geliebt, erlöst und begnadigt. Und das ist genug!
Noch oft gebrauchte Gott Bücher etwa von Sporgeon, Ernst Moderson, Elisabeth Elliot und auch Lebensbilder, um mir weiter zu helfen.
Und dann kam der Durchbruch von der Theorie ins Praktische: Gott zeigte mir, wie ich die Bibel lesen sollte, nämlich nicht mehr als ein Buch voller Regeln und Gesetze. Gottes Wort wurde mir zu einem sicheren Wegweiser, damit ich mein Leben fortan nach Gottes besonderen Plan führen kann.

In der Bibel entdeckte ich ferner, wie unverzichtbar der Glaube an den Sieg, der die Welt überwindet, für mich ist (1 Joh 5,4). Ich lernte immer mehr, im täglichen Kampf mit Satan und Sünde nicht ständig zu fallen, sondern Sieger zu werden. Auch diesen Kampf muss ich nicht in eigener Kraft, sondern darf ihn in Jesu Kraft führen. Sagt mir doch sein Wort, dass "der, welcher in mir ist, größer ist als der, der in der Welt ist" (1 Joh 4,4).
Der Siegesglaube verleiht mir Mut und Hoffnung, ohne die kein Mensch wirklich glücklich sein und befreit leben kann.
Letztlich ist es auch Jesu Liebe, die Er selbst in uns rein legt und wachsen lässt. Sie überwindet mehr und mehr alles Böse und uns befähigt mich, seinen Auftrag hier und jetzt zu erfüllen. Einen höheren Sinn für mein irdisches Leben gibt es nicht.
Dieser befreiende Glaube hat mich auch beim Lesen der spannenden Erlebnisberichte von Chris's inspiriert und mir beim Zeichnen der Bilder für die zwei Bände geholfen. Ich hatte schon als junger Teenager geträumt, dass ich einmal ein Buch illustrieren möchte, hatte aber keine Möglichkeit gesehen es zu erreichen. Damals hätte ich es auch wahrscheinlich aus falschen Motieven getan. So hat Gott mein Traum zur Erfüllung gebracht, ohne mich dafür anzustrengen. Ich sehe es als persönliches Geschenk von Gott an und ich darf ihm sogar damit dienen. Welche Gnade, einfach wunderbar!
Mein Bilder-Zeugnis, Band 1, kannst über den Link bereits betrachten. Im 2. Band werden sie folgen
Band 1:
Chris erlebt Gott
Band 2:
Chris's Sieg-Erfahrungen
 
 



 

 

 

 

Herbert Masuch berichtet:

Meine Bekehrung zu Gott

war kein plötzliches, dann wieder verblassendes Erlebnis, sondern der Beginn einer neuen Lebensgeschichte mit Gott. Diese begann allerdings mit meiner geistlichen Wiedergeburt (Joh 3,5).
Das, was bei der Lebenswende in uns vor sich geht, habe ich in Form von Dialogen zwischen Geist, Seele und Leib als Erzählung zu erläutern versucht. Die Vorgänge im "Persönlichkeitshaus" sind also nicht frei erfunden, sondern wurden durchweg persönlich erlebt.

Klicke mein Foto  an, um dort meiner Erzählung zu folgen. Im Stil eines spannenden Erlebnisbericht wirst du gleichsam miterleben, wie der junge, lebenshungrige Chris durch Krisen hindurch schließlich Gott findet. Du wirst dabei vielleicht manche deiner eigenen Glaubensprobleme entdecken. Doch Chris's Beispiel wird dich ermutigen, Schritte zu tun, um Gott persöpnlich kennenzulernen. Das Inhaltsverzeichnis zu Beginn der Erzählung wird dich neugierig machen.

Weitere Jesus-Erlebnisse thematisch geordnet

Möchterst du selber über ein Erlebnis mit Jesus berichten?

 


 

       

Meine Umkehr zu Gott
durch Jesus Christus

Biblisches Leitwort:
"Freut euch, dass eure Namen im Himmel
grschrieben sind"
 
Lukas 10, 20

Jörg Hermann
berichtet über das existentielle Erlebnis mit Jesus Christus,
das sein junges Leben veränderte:

Wie ich ohne Jesus lebte 

Ich wurde 1975 geboren und lebte zunächst als naturwissenschaftlich orientierter Mensch. Schon als Jugendlicher war ich auf der Suche nach echten Wahrheiten. Diese habe ich zunächst in den physikalischen, chemischen und biologischen Zusammenhängen zu finden gemeint. Besonders die Evolutionsforschung interessierte mich. Der Mensch ist ein Zufallsprodukt, glaubte ich,  ohne Gott entstanden in einem seelenlosen Universum. Für mich gab es weder etwas Gutes noch etwas Schlechtes noch eine Moral. Damals erklärte mir die Wissenschaft alles ‑ auch den Sinn des Lebens.
Ich war Atheist, fühlte mich aber durch meine Herzensregungen in dieser Haltung angefochten. Es bewegten mich bohrende Fragen: Warum nur empfand ich Mitleid? Warum fühlte ich Reue beim Lügen und nach Wutausbrüchen?

Vertieft, aber nicht gelöst wurden all meine Fragen im Konfirmationsunterricht. Zu JESUS konnte ich hier keine persönliche Beziehung finden. Wenn es Gott wirklich gibt, warum geschieht so viel Leid? wollte ich wissen. Warum ist das Leben der Menschen so mühselig? Warum antwortet Gott nicht auf alle Gebete (z. B. Wunsch nach einer Freundin, Ansehen, Achtung). Ich trank mit 18 und 19 Jahren - sogar während des Abiturs - täglich Alkohol mit meinen Freunden. Manchmal zerrissen mich die ätzenden Gedanken und Fragen fast.
Die Philosophien Senecas und Ciceros und Aristoteles erschienen mir damals logisch und klar und geordnet zu sein. Scheinbar war dies genau das Richtige für meinen suchenden Geist! Aber leider ließ sich nichts davon wirklich im Alltag umsetzen. Ich habe es mit viel Eifer versucht, mich von der Weisheit der antiken Philosophie leiten zu lassen und darin tätig zu werden. So forderte es Cicero in seiner stoischen Lehre. Ich versuchte das "Gute" in der Gesellschaft zu fördern  und wurde Parteimitglied mit Gaststatus bei Bündnis 90/ die Grünen. Doch im Parteialltag gab es bald ein böses Erwachen. Ich trat wieder aus und war niedergeschlagen. Denn auch mit meiner eigenen moralischen Besserung klappte es nicht!

Wie Jesus mit begegnete

An der Universität lernte ich eine Mitstudentin kennen, die sehr gut aussah. Ich war mal wieder verliebt. Es störte mich wenig, dass ich noch eine 2. Beziehung hatte. Um die Studentin näher kennen zu lernen, hörte ich ihr stundenlang geduldig zu. Und sie erzählte mir fast nur von JESUS! Ich wollte mit ihr in die Kneipe und ins Kino, sie dagegen in die Gottesdienste ihrer Gemeinde. Und - sie setzte sich immer durch! Schließlich ging sie mit einem jungen Mann eine Beziehung ein, der auch Christ war. Ich fühlte mich zurückgesetzt und war frustriert. Aber was sie mir von JESUS gesagt hatte, hallte in mir nach. Ihre Fähigkeit, Mühen und Lasten zu tragen, und zu wissen, wofür man lebt, beeindruckten mich.
3 Jahre später machte ich meine Doktorarbeit und bekam ein Büro zugewiesen. Das war leer außer dass an einer Wand ein  seit Wochen nicht abgerissenen Kalender von Werner Heukelbach hing. Ich begann zu lesen, bis ich alle Blätter bis Juni 1999 abgerissen hatte. Zum ersten mal seit langem war ich zutiefst bewegt.

Da gab es endlich Antworten auf meine Fragen. Beispielsweise wurde mir klar, dass es Leid gibt, weil die Welt durch den Sündenfall getrennt ist vom absolut Guten, nämlich von GOTT (l. Mose Kap. 3). Folgerichtig kann der Mensch von sich aus nichts Gutes tun, wurde mir klar (Römer Kapitel 7, Vers 19!). Und das betraf natürlich auch mich. Darüber erschrak ich in meinem Gewissen. Doch dann las ich von der Erlösung in Jesus Christus, die schon in Jesaja 53 Vers 5 bezeugt wird. Überwältigt hat mich besonders die Liebe Gottes, von der Johannes in seinem Evangelium, Kapitel 1 u. 3, ausführlich berichtet. Ferner wurden in diesem Heukelbach-Kalender viele andere Dinge erklärt, auf die ich hier aus Platzgründen nicht eingehen kann.

Wie Jesus mein Leben erneuerte

Ich wusste nun, dass der Weg zu Gott und meinem Heil nur über JESUS möglich ist. Aber sollte ich den wirklich einschlagen? Keine Alkoholexzesse mehr, kein Sex vor der Ehe mehr, keine Gewaltfilme?! Ich zögerte, die "schönen Dinge" meines alten Lebens zurückzulassen. Schließlich aber siegte JESUS dadurch, dass er mich da abholte, wo ich gerade war. "Probier das Leben mit mir doch einfach aus", hieß es deutlich in mir. "Das ist fair", dachte ich.  Denn schließlich macht man es in der Naturwissenschaft auch so: Jede Theorie muss sich im Experiment überprüfen lassen." So habe ich am 09.09.1999 mein Übergabegebet gesprochen. Dabei habe ich stundenlang Gott alle Sünden bekannt, die mir einfielen. Dann aber konnte ich glauben, dass Jesus für all meine Schuld gestorben ist  und mich trotz allem liebt. Nie zuvor habe ich mich so frei und leicht gefühlt. Seitdem weiß ich und bekenne froh: „Sein Kreuz bedeckt meine Schuld. Sein Blut macht hell mich und rein. Mein Wille gehört meinem Gott. Ich traue auf Jesus allein!"

‑   Wenn Du, wie ich früher, ein naturwissenschaftlich denkender Atheist bist, dann probier es doch auch mit JESUS. Er ist auf diese Weise erfahrbar.
‑   Wenn Du suizidal bist, weil Dir der Lebenssinn fehlt, dann gib Dir doch eine Chance, bevor Du Dein Leben wegwirfst: Kehr um zu JESUS: Bekenne Deine Sünden, gib IHM Dein altes Ich und empfang das neue Leben in CHRISTUS. Ab dann bist Du wiedergeboren und hast im allmächtigen GOTT einen Freund, der Dir auch gegen Suizidgedanken beistehen wird.

Dr. med. Jörg Herrmann


        

    Zielke

     

So erlebte ich Jesus Christus
von Michael Zielke 

Leitwort:
"Ich zeigte mich denen, die nicht nach mir fragten. Ich ließ mich von denen finden,
die nicht nach mir suchten"                                                                                                                                  Jesaja 65,1

Wie lebte ich ohne Jesus?

Ich war der Mittelpunkt meines Lebens und Universums. Ich glaubte an mich als den Lenker meines Seins:
Ich suchte meine vermeintlichen Vorteile wahrzunehmen...  war bereit, dafür gewisse Risiken aufzunehmen... Ich log, wenn es mir notwendig erschien... habe gestohlen, wenn es sich ergab...  neidete und lästerte... ich ehrte meine Eltern nicht, so wie es sein sollte... niemals gab ich Gott die Ehre, dankte IHM nicht und dachte kaum über IHN nach... ich missbrauchte seinen heiligen Namen gedankenlos... ich machte mir Bildnisse von Dingen und Wesen der unsichtbaren Welten... ich betrog dann und wann im Geschäftlichen... mordete Mitmenschen in Gedanken.. .  brach die Ehe im Herzen durch böse Gedanken und Vorstellungen... ich nahm Drogen und zerstörte damit systematisch meinen Körper und den Verstand... ich war mit schlechten Filmen und Videospielen infiziert und verplemperte meine Zeit für Sündiges und Triviales... ich überschritt die staatlichen und göttlichen Gesetze...  ich lebte von Gott geistig getrennt und war einer der schlimmsten Sünder vor der Heiligkeit Gottes.

Wie Jesus mich suchte?

Ich wurde als Baby getauft und der evangelischen Kirche verschrieben, wurde konfirmiert und heiratete kirchlich. Ende 2005 beschäftigte ich mich mit Fragen nach dem "Sinn des Lebens" und der „Seele des Menschen". Ich lernte eine gute Freundin kennen, die schenkte mir eine Bibel. Nun begann ich, ab und zu darin zu lesen. Irgendwie kam dadurch in meinem Inneren der Gedanke auf, dass es GOTT - vielleicht als eine Art intelligente Kraft - wohl doch geben könnte. Dabei hatte ich Science Fiction ähnliche Vorstellungen.

Mein Fehler war, dass ich Gott immer mit der Kirche zusammenbrachte. Und ich wollte nicht glauben, dass die Kirche, die an Kriegen beteiligt war, Macht ausübte, Geld und Gold und Besitz sammelte und hortete, dass diese Institution GOTT repräsentieren könnte. Deshalb lehnte ich die Vorstellung eines Gottes ab, der Person ist, der mich erschaffen hatte und liebte, der  mich genau kannte und sich trotzdem eine Beziehung mit mir wünschte. Der  Gedanke einer unpersönlichen Evolution war mit bequemer und lieber, obwohl er mir eher zweifelhaft erschien. Bei näherer Betrachtung ergaben sich hier doch viele offene Fragen. So las ich trotz allem immer mehr in der Bibel.

Wie Jesus mich rettete

Im März 2006, einen Mittwoch,  hatte ich frei und war Zuhause. Es ging mir gut, ich war gesund, entspannt und machte Hausarbeiten. Gedanklich beschäftigte mich die  Frage nach dem SINN der Menschheit und meines  Lebens. Innerhalb dieser Gedanken kam GOTT plötzlich und drastisch in mein Bewusstsein hinein. Ohne irgendeine Vorankündigung machte er mir fast wörtlich klar: "Mein Sohn, der SINN des Lebens, der Dich schon so lange beschäftigt, bin ICH, der Schöpfer, der dich geschaffen hat.  Und ich bin zugleich auch dein Vater." Ich zuckte zusammen, schlug meine Hände an den Kopf und wusste plötzlich ganz  sicher: "ES GIBT GOTT ‑ Jesus Christus lebt und die Bibel ist wahr!" Das rief ich reflexartig sofort laut aus.
Im nächsten Augenblick wusste ich, dass ich Gott gegenüber komplett schuldig war. Es durchfuhr mich und ich begann zu weinen. Ich wollte beten und fiel auf die Knie. Dann war jedoch plötzlich noch eine andere Stimme in mir. Die schrie mich an: "Was machst Du da? Lass das sofort sein! Hör sofort damit auf! " Doch aus meinem Mund kam nur noch: "Weg! Hau ab! Lass mich los!" Und ich faltete die Hände und betete impulsiv: "Jesus Christus, vergib mir meine Schuld, meine Sünden, meine Lästerungen. Vergib mir, dass ich Dich nicht kenne. Komm bitte jetzt in mein Herz, in mein Leben und in mein Haus. DU sollst fortan mein HERR sein. Und hilf mir mit Deiner Kraft, weiter zu leben. Ich danke Dir! Amen ".

Und Jesus kam - wie ein Sturm! ER füllte mich aus, Freude durchströmte mich, Tränen versiegten und ein schweres Gewicht wurde mir spürbar von den Schultern genommen. 3 Wochen später hatte ich den ergreifendsten Traum meines Lebens. GOTT erschien mir in der Gestalt meiner Mutter und sagte: "Kerstin und Michael. ICH habe Euch den SINN des Lebens gezeigt. ICH segne Euch und spreche Euch heilig. Gehet hin und verkündigt mein Wort!" Niemals  werde ich diesen Traum vergessen. Jedes Detail davon ist in mein Gehirn eingebrannt.
Weinend und voller Furcht erwachte ich. Seitdem bin ich ein Anderer.  Vieles wurde schlagartig neu in meinem Leben. Seitdem erzähle ich den Menschen von Jesus Christus. Seitdem lebe ich!

Michael Zielke, Hamwiede 34, 29664 Walsrode


 

  So wurde ich Christ

   

Wie ich ohne Jesus lebte

 

Ich war 1980 eine junge Mutti mit zwei Kindern und einem netten Ehemann. Allerdings war er Spiegeltrinker. Zunehmend vermutete ich, dass das Verhalten meines Mannes der Grund für meine tiefe Unzufriedenheit war. Da ich mich unschuldig fühlte, schien einer Ehescheidung nichts im Wege zustehen. Und ich entschloss mich, die Suche nach meinem Glück ganz neu zu beginnen. Es musste doch noch mehr geben, hoffte ich, als zu arbeiten, ein Haus zu bauen, und gelegentlich auch zu feiern.

 

Wie Jesus Christus mich suchte und fand


Während einer Busfahrt hat mir eine Frau unverhofft ein Buch geschenkt. Darin las ich, dass ein Leben ohne Beziehung zu Gott eine ewige Trennung von ihm nach sich zieht. Gegen Gott hatte ich nie etwas einzuwenden. Aber eine „ewige Pein“ in der Gottesferne - so es sie denn gab - wollte ich nun doch nicht erleben.
Die Frage: Wo werde ich die Ewigkeit zubringen? beunruhigte mehr un mehr mein Gewissen.
Schließlich versuchte ich, mit Jesus Kontakt zu bekommen. Aufrichtig betete ich: „Herr Jesus, ich habe nichts gegen Dich. Wenn Du mit mir leben willst, dann will ich auch mit Dir leben. Zunächst auf Probe! Wenn es dir recht ist“, fügte ich arglos hinzu.  Es war ihm recht. Dennoch fand in meinem Herzen zunächst noch ein Kampf statt. Die Lebenshingabe an Jesus als meinen Erlöser, aber auch als meinen neuen Herrn, schien mich mein ganzes altes Leben zu kosten. Doch Jesus hat schließlich gewonnen.

 

Wie der Herrschaftswechsel mein Leben veränderte


Diese Hinwendung zu Jesus ist am 5. September 1980 geschehen. Von Probe war ab sofort keine Rede mehr. Im Gegenteil. Meine Entscheidung für Jesus hatte spürbare Folgen: Die Ehescheidung wurde zurückgezogen. Meine zwei Kinder und mein Mann durften bald danach auch den Herrn Jesus kennenlernen. Die 10 Gebote wurden mir zur festen "Leitplanke," die mich vor manchen spontanen Fehlern bewahrte. Zunehmend wurde und wird mein Alltag nun davon geprägt, ernsthaft nach  Gottes Willen zu fragen.


Wie jene Frau im Bus, so verteilte auch ich jetzt oft und gerne Traktate. Und in meiner Verwandtschaft weiß inzwischen jeder, dass ich mit Jesus lebe und glücklich bin. Unser Haus ist schon lange abbezahlt. Und ich wohne mit meiner Familie dankbar und mit Freuden darin.
Besonders danke ich Gott, dass seine Hilfe für uns alle wie zugeschnitten war. Wir spüren, dass Er selbst uns inzwischen sehr viel bedeutet.

Auch für Ihr Leben, lieber Leser, gibt es bei Gott einen Plan! Ich lade Sie ein, mit Ihrer Sehnsucht nach Glück, aber auch mit Ihren Nöten und Sünden zum Herrn Jesus zu kommen, wie ich es tat. Sie werden es bestimmt nicht bereuen.  

Ihre Karin Bund

 

 

 

 


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