Befreiungs - Zeugnisse


"Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht;
Wenn euch nun der Sohn frei macht,
so seid ihr wirklich/recht frei"
Joh 8, 34.36

Lieber Freund!                                                                                                                                    

 

Nach der Wiedergeburt sind Befreiungs-Erfahrungen im Christenleben normal. Es gibt niemanden, der nur von seiner Sündenschuld (Vergangenheit), und nicht auch von der Sündenmacht, von Bindungen, Leidenschaften, Charakter, Denk- und Verhaltensfehlern (Gegenwart) befreit werden müßte. Von groberen Sünden,wie Töten, Stehlen, Fluchen o.a. werden Christen oft sponten bei ihrer Bekehrung befreit (Saulus). Die Befreiung von kleineren, oft versteckten Sünden erfahren sie normalerweise nach und nach als lebenslangen Prozeß.
Alles aber geschieht nicht in eigener Kraft, sondern durch die empfangene göttliche Kraft, den Christus in ihnen. Durch jeden 'Sieg über Sünde' wird daher Christus allein - und nicht sie selber - geehrt und gepriesen. Daher fühlen sie sich auch frei, ja sie freuen sich, über Christi erneuerndes Wirken an und in ihnen zu sprechen.
Dem gleichen Zweck sollen und werden die nachstehenden Befreiungszeugnisse dienen.

Lesen Sie nun die Zeugnisse:

 Durch Jesus spontan vom Rauchen befreit

Dr. Ulrich von Schnurbein, Christen im Beruf e.V., berichtet auf Anfrage:

Erst vor einigen Wochen hat ein jüngerer Bruder unseres Chapters Deggendorf spontan und ohne negative Folgen zu verspüren, das Rauchen aufgehört. Zuvor hatte er sich mit seiner Frau 40 Tage lang jeden Morgen von 5-7 Uhr in unseren Gemeinderäumen zu einer Anbetungszeit eingefunden. Schon am dritten Morgen sprach der Herr zu ihm: „Du hast mich gefragt, was mir an dir nicht gefällt. Ich sage dir, du könntest auch 200 Tage hierher kommen, um zu beten. Solange du das Rauchen nicht aufgibst, hat es für mich - und dich - keinen Sinn."
Daraufhin hat der jüngere Bruder ohne Schwierigkeiten seither nicht mehr geraucht und ist sehr glücklich darüber.
In derselben Gebetszeit - und sie dauert nun schon mehr als 80 Tage - feiern wir das Abendmahl zusammen und ziehen auch die Waffenrüstung Gottes aus seinem Wort an (Eph 6,10 ff.). Damit haben wir so viel Schutz, dass wir in jeder Hinsicht mutig und befreit leben können.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Bayerischen Wald! Kontakt: office@fgbmfi.de


Jesus befreite vom Zwang zum Stehlen
Karin Chiebe berichtet:

Karin Wie ich ohne Jesus lebte

Als ich noch nichts mit Jesus Christus erlebt hatte, ließ ich mich immer wieder darauf ein, Süßigkeiten und Handtücher zu stehen. Das kam ganz langsam und schleichend. Natürlich wurden ich so erzogen, daß wir nicht stehlen durften. Doch hatten wir als Kinder immer sehr wenig Geld. Weil mein Vater Alkohol getrunken hat, brauchte er ganz viel Geld für sich und seine Bedürfnisse. Mit 13 fing ich in einer ortsansässigen Gaststätte an, sauber zu machen. Im Thresenschrank bewahrte der Gastwirt seine Süßigkeiten auf. Zuerst nahm ich ein paar Packungen Kaugummi und rechnete es auch ab. Doch irgendwann nahm ich es nicht mehr so genau und ging dann auch an den Vorratsschrank mit den Süßigkeiten. Natürlich kam das schließlich heraus. Doch ich leugnete es, zumal man mir das nicht richtig nachweisen konnte. Zwar durfte ich noch zum Arbeiten dableiben, doch war das Vertrauensverhältnis getrübt.
Jahre später war ich in einem Hotel an der Mosel als Zimmermädchen beschäftigt und hatte Gelegenheit, an die großen Badehandtücher zu kommen. Aus einem wurden es zwei und aus zweien drei, später dann sogar vier große Badehandtücher. die ich „mitgehen" ließ. Obwohl ich sie eigentlich zurückgeben wollte, tat ich es nicht.

Wie Jesus mich suchte und fand

Doch Jesus Christus, der unsere Herzen ansieht, deckte mir während einer Zeltevangelisation diese Untaten als Sünde auf. "Du sollst nicht stehlen!" hieß es deutlich in mir. Vor allem hörte ich, daß jede Sünde mich von Gott trennt. Der Redner betonte, dass Gott heilig ist, und das auch wir in unserem Verhalten heilig sein sollten. Im Gewissen erschreckt und überführt, vernahm ich dann aber auch, dass Gott mich um Christi willen liebt und dass er bereit ist, mir zu vergeben.
Nach dem Ende der Versammlung ging ich zum Evangelisten. Er hatte angeboten zurück zu bleiben, falls jemand von seiner Sündenschuld befreit werden möchte. Jetzt erfuhr ich, dass Jesus mich einlud, mit meiner Last zu ihm zu kommen. Er sei bereit, in mein Herz einzukehren, um es von Schuld zu reinigen und fortan darin zu wohnen. Das tat ich dann im gemeinsamen Gebet mit dem Evangelisten. Mit der frohen Gewissheit, nun Gottes Kind zu sein, verließ ich das Zelt. Etwas völlig Neues hatte begonnen.

Wie Jesus mich änderte

Die Folge war, daß ich am nächsten Tag zu den Kindern des Gastwirts, die inzwischen das Gasthaus weiterführen, gegangen bin. Ich bat zunächst um Entschuldigung und gab ihnen eine Entschädigung von 50 DM. Die wollten es nicht annehmen, doch ich bestand darauf. In der gleichen Woche schickte ich meinem ehemaligen Arbeitgeber an der Mosel einen Brief mit ähnlichen Worten und legte Geld hinein, weil die Handtücher nach vielfachem Gebrauch verschlissen waren. Leider habe ich nie etwas von dem Hotelbesitzer gehört. Doch habe ich getan, was ich konnte.
Gepriesen sei der Herr, der stärker ist, als das Böse um mich und auch in mir. Jesus in mir ist der Sieger! Er befreit von Zwängen und wirkt das Wollen und auch das Vollbringen des Guten.
Karin Schiebe, Scheeßel, Nordheide - Kontakt: karinschiebe@web.d


Ehefrau bekennt: Jesus hat dich verändert
Von Beat Abry, CH

Wie ich ohne Jesus lebte

Wie oft habe ich als Teenager und Jugendlicher an mir selber gelitten! Ich war total jähzornig. Wenn es möglich gewesen wäre, so hätte ich meine Mutter die Wände hoch und wieder herunter gejagt. Ich erinnere mich an einen Geburtstag meines Vater. Er war ein ganz ruhiger Typ. Fast nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen. Aber an diesem Tag hatte ich einen so schlimmen Jähzornsausbruch, dass mein Vater in mein Zimmer herein gestürzt kam und völlig aufgelöst sagte: „Jetzt hast du mir meinen Geburtstag richtig zerstört.!" Dann verliess er das Zimmer wieder. Ich blieb wie ein Häufelchen Elend zurück. Oft habe ich damals gedacht: „Das kann doch nicht sein. Ausgerechnet mit meinen Eltern, die ich am allerliebsten habe, komme ich überhaupt nicht zurecht." Ich wollte mich verändern, aber ich konnte es nicht.

Beat
Ein weiteres Problem war, dass ich extrem schlimm fluchte. Wenn ich mit Kollegen draussen spielte und es nicht so lief, wie ich es wollte, dann habe ich die schlimmsten Flüche von mir gegeben. Immer wieder versuchten mir Menschen zu helfen, mich zu verändern. So hatte ich einen väterlichen Freund, der Psychologe war. Er gab mir verschiedene Tipps, wie ich mein Temperament in den Griff bekommen könnte. An einen Rat erinnere ich mich noch. Er meinte: „Wenn du dich innerlich aufregst und Fluchen willst, dann geh folgendermassen vor: Bevor du deinen Mund auftust und etwas sagst, zähle auf Zehn." Versuchen Sie das einmal! Ich zählte auf Zehn. Bei Zwölf explodierte ich und fluchte noch schlimmer. Es ging ganz einfach nicht! Es war zum Verzweifeln!

Wie Jesus mich rettete

In dieser Zeit merkte ich, dass Gott allen Grund hätte, mich nach meinem Tod zu bestrafen. Für mich stellte sich daher die Frage, was ich tun musste, damit mir Gott meine Sünden vergeben würde. Eines Tages wurde ich zu einer Verkündigungsevangelisation eingeladen. Dort hörte ich zum ersten Mal bewusst das Evangelium: Dass Jesus für unsere Sünden gestorben und auferstanden sei und wir durch ihn Frieden mit Gott bekommen. Ich war so gepackt von dem, was ich hörte, dass ich am Ende des Abends ein seelsorgerliches Gespräch suchte. Ein Seelsorgemitarbeiter erklärte mir anhand der Bibel, wie ich mit Jesus eine Beziehung beginnen konnte. Am Ende des Gespräches war ich bereit, eine klare Entscheidung für Jesus Christus zu treffen. In einem Gebet bekannte ich Jesus meine Sünden und lud ihn ein, in mein Leben zu kommen und HERR in meinem Leben zu werden. Noch am selben Abend wusste ich, dass mir Jesus alle meine Sünden vergeben und mich angenommen hatte. Ich hatte einen tiefen Frieden im Herzen. Glücklich ging ich nach Hause.
Was mich in der kommenden Zeit aber gänzlich überraschte, war die Tatsache, dass ich praktisch von einem Augenblick auf den anderen mit Fluchen aufhörte. Was ich vorher mit aller Kraftanstrengung nicht schaffte, wirkte Jesus jetzt in meinem Leben. Ich musste nicht mehr Fluchen! Ich war frei!

Wie Jesus mich befreite

Und mein Jähzorn? Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht der Ruhigste bin. Aber es ist schon erstaunlich, wie Jesus mich auch in diesem Punkt verändert hat und mich immer noch verändert. In der letzten Zeit bin ich verschiedenen Männern in meinem Alter, mit einem ähnlichen Temperament wie ich - aber ohne Jesus im Leben - begegnet. Ich war ganz schön über den Jähzorn dieser Männer erschrocken. Schlimm, wie sie mit ihrer Umgebung umgehen, dachte ich. Jesus hat auch an diesem Punkt vieles in meinem Leben geheilt und verändert. Meine Frau hat schon gemeint: „Beat, wenn Jesus dein Leben nicht verändert hätte, du wärst ungeniessbar." Jesus veränderte mein Leben wirklich!

Erfahrungsbericht von Beat Abry, Haldenstrasse 27, CH-8345 Adetswil
Rückfragen unter:
beat.abry@bluewin.ch

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