So wurde ich frei!

 

B e r i c h t s t e i l

Wie Christen Gottes befreiende Kraft
persönlich erlebten


Auf dieser Begrüßungs-Seite folgen einige spontane Erlebnisberichte.                  
Christen erleben Gott täglich und in allen Lebensbereichen.
Weitere Berichte darüber findest du in der Linkleiste oben ↑↑

                            Christen berichten

Ehefrau bekennt: Jesus hat dich verändert
Von Beat Abry, CH

Wie ich ohne Jesus lebte

Wie oft habe ich als Teenager und Jugendlicher an mir selber gelitten! Ich war total jähzornig. Wenn es möglich gewesen wäre, so hätte ich meine Mutter die Wände hoch und wieder herunter gejagt. Ich erinnere mich an einen Geburtstag meines Vater. Er war ein ganz ruhiger Typ. Fast nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen. Aber an diesem Tag hatte ich einen so schlimmen Jähzornsausbruch, dass mein Vater in mein Zimmer herein gestürzt kam und völlig aufgelöst sagte: „Jetzt hast du mir meinen Geburtstag richtig zerstört.!" Dann verliess er das Zimmer wieder. Ich blieb wie ein Häufelchen Elend zurück. Oft habe ich damals gedacht: „Das kann doch nicht sein. Ausgerechnet mit meinen Eltern, die ich am allerliebsten habe, komme ich überhaupt nicht zurecht." Ich wollte mich verändern, aber ich konnte es nicht.

Beat   
Ein weiteres Problem war, dass ich extrem schlimm fluchte. Wenn ich mit Kollegen draussen spielte und es nicht so lief, wie ich es wollte, dann habe ich die schlimmsten Flüche von mir gegeben. Immer wieder versuchten mir Menschen zu helfen, mich zu verändern. So hatte ich einen väterlichen Freund, der Psychologe war. Er gab mir verschiedene Tipps, wie ich mein Temperament in den Griff bekommen könnte. An einen Rat erinnere ich mich noch. Er meinte: „Wenn du dich innerlich aufregst und Fluchen willst, dann geh folgendermassen vor: Bevor du deinen Mund auftust und etwas sagst, zähle auf Zehn." Versuchen Sie das einmal! Ich zählte auf Zehn. Bei Zwölf explodierte ich und fluchte noch schlimmer. Es ging ganz einfach nicht! Es war zum Verzweifeln!

Wie Jesus mich rettete
In dieser Zeit merkte ich, dass Gott allen Grund hätte, mich nach meinem Tod zu bestrafen. Für mich stellte sich daher die Frage, was ich tun musste, damit mir Gott meine Sünden vergeben würde. Eines Tages wurde ich zu einer Verkündigungsevangelisation eingeladen. Dort hörte ich zum ersten Mal bewusst das Evangelium: Dass Jesus für unsere Sünden gestorben und auferstanden sei und wir durch ihn Frieden mit Gott bekommen. Ich war so gepackt von dem, was ich hörte, dass ich am Ende des Abends ein seelsorgerliches Gespräch suchte. Ein Seelsorgemitarbeiter erklärte mir anhand der Bibel, wie ich mit Jesus eine Beziehung beginnen konnte. Am Ende des Gespräches war ich bereit, eine klare Entscheidung für Jesus Christus zu treffen. In einem Gebet bekannte ich Jesus meine Sünden und lud ihn ein, in mein Leben zu kommen und HERR in meinem Leben zu werden. Noch am selben Abend wusste ich, dass mir Jesus alle meine Sünden vergeben und mich angenommen hatte. Ich hatte einen tiefen Frieden im Herzen. Glücklich ging ich nach Hause.
Was mich in der kommenden Zeit aber gänzlich überraschte, war die Tatsache, dass ich praktisch von einem Augenblick auf den anderen mit Fluchen aufhörte. Was ich vorher mit aller Kraftanstrengung nicht schaffte, wirkte Jesus jetzt in meinem Leben. Ich musste nicht mehr Fluchen! Ich war frei!

Wie Jesus mich befreite
Und mein Jähzorn? Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht der Ruhigste bin. Aber es ist schon erstaunlich, wie Jesus mich auch in diesem Punkt verändert hat und mich immer noch verändert. In der letzten Zeit bin ich verschiedenen Männern in meinem Alter, mit einem ähnlichen Temperament wie ich - aber ohne Jesus im Leben - begegnet. Ich war ganz schön über den Jähzorn dieser Männer erschrocken. Schlimm, wie sie mit ihrer Umgebung umgehen, dachte ich. Jesus hat auch an diesem Punkt vieles in meinem Leben geheilt und verändert. Meine Frau hat schon gemeint:  „Beat, wenn Jesus dein Leben nicht verändert hätte, du wärst ungeniessbar." Jesus veränderte mein Leben wirklich! 

Erfahrungsbericht von Beat Abry, Haldenstrasse 27, CH-8345 Adetswil
Rückfragen unter: beat.abry@bluewin.ch 

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Mein Weg zu Gott:

Ein Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt, jahrelang Direktor und Professor in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.
Ausschnitt aus seinem Buch „Fragen" (7. Auflage im Verlag CLV, 1990, S. 150-152) mit persönlicher Erlaubnis des Autoren am 3. Juli 2008.

Wie Gott mich als promovierten Wissenschaftler
zum schlichten Christuszeugen befreite
 

Werner Gitt  

Wie ich ohne Gott lebte

Nach Abschluss des Studiums in Hannover mit anschließender Promotionszeit in Aachen fing ich im Oktober 1971 bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig als Leiter des Bereiches Datenverarbeitung an. Meine damalige Situation läßt sich wie folgt charakterisieren: Beruflich hatte ich gute Erfolge erlebt. Die Diplomprüfung in zwei Fachrichtungen bestand ich mühelos mit "sehr gut", und die Doktorarbeit wurde mit "Auszeichnung" unter gleichzeitiger Verleihung der Borchers-Plakette der TH Aachen bewertet. Nahtlos daran schloss sich eine leitende Stellung als Wissenschaftler an. 1966 hatte ich geheiratet, und mit unseren zwei Kindern waren wir eine glückliche Familie. Uns ging es rundum gut, denn wir kannten weder familiäre, gesundheitliche noch finanzielle Probleme.
So würde manch einer denken, in solch einer Situation braucht man keinen Gott. Ich betone dies deswegen, weil ich immer wieder Zeugnisse von Menschen höre, die sich erst durch eine besondere persönliche Not für das Evangelium öffneten. Bei mir war es nicht so, denn Gottes Wege mit dem einzelnen sind so vielfältig, wie es Menschen auf dieser Erde gibt.

Wie Gott mich suchte und fand

Im Herbst 1972 fanden in Braunschweig zwei unterschiedlich geartete Evangelisationen statt, die ich zusammen mit meiner Frau regelmäßig besuchte. Eine kleine christliche Gruppe evangelisierte in der zu unserer Wohngegend gehörenden Realschule. Es war eine einfallsreiche Methode, jedem Besucher eine Bibel und einen Rotstift' auszuhändigen. Zentrale Aussagen der Bibel wurden unter aktiver Mitarbeit der Zuhörer erarbeitet und alle behandelten Bibelstellen sogleich farbig angestrichen. Nach Abschluss dieser unüblichen, aber doch effektiven Verkündigungswoche durften wir die Bibeln behalten. So hatten meine Frau und ich je eine eigene gleiche Bibel, und beim Lesen stießen wir häufig auf Stellen, die bereits markiert waren und somit einen gewissen Vertrautheitsgrad vermittelten.
Die andere Evangelisation fand nur kurze Zeit danach statt. Täglich kamen an die 2000 Personen in die Stadthalle Braunschweig. Hier standen thematisch eng gefasste, aber eindeutig auf Entscheidung ausgerichtete Botschaften im Mittelpunkt. Der Ruf zum Glauben, die Entscheidung für Jesus Christus erging allabendlich als deutlich formulierte Einladung.
Bei der Predigt von Leo Janz nach Lukas 17,33-36 kam die Wahlentscheidung zwischen Rettung und Verlorensein so deutlich zum Ausdruck, dass ich der allgemeinen Aufforderung, nach vorne zu kommen, nach der Überwindung von "Furcht und Zittern" folgte. Auch meine Frau ging mit. Einzelgespräch und Gebet mit einem Seelsorgehelfer waren sehr hilfreich, um zur Gewissheit der Rettung zu kommen. Bemerkenswerterweise gehörten unsere beiden Gesprächspartner demselben Hauskreis an, in dem wir dann auch bald mit dabei waren. Weitere Verkündigungstage in Braunschweig folgten.
An einigen Abenden sprach Pastor Heinrich Kemner in der überfüllten Martinikirche. Unvergesslich ist mir heute noch seine Predigt über die Tempelquelle nach Hesekiel 47. Durch seine vollmächtige Botschaft war ich derart angesprochen, dass ich sogleich beschloss, herauszubekommen, woher dieser originelle Mann kam. Den musste ich wieder hören! So führte mich der Weg bald nach Krelingen, dem idyllischen Heidedorf in der Nähe von Walsrode. Die folgenden Ahldener Jugendtage unter den Krelinger Eichen, aber auch die Erweckungstage prägten entscheidend mein Glaubenswachstum. Auch die Bücher von Pastor Kemner gaben mir wichtige Anstöße und wirkten auf mich in starkem Maße ausrichtend.
Nach all diesen Ereignissen, die mich zu einem vertieften eigenen Bibelstudium führten, kam ich zu einer für mich einschneidenden Erfahrung: Die Bibel ist in ihrer Ganzheit Gottes Wort und trägt das absolute Siegel der Wahrheit. Dies war ein so stabiles Fundament, das sich in allen Situationen des Lebens und Denkens als äußerst tragfähig erwies.

Wie Gott mich als Zeuge der Wahrheit berief und bestätigte

Das schlichte Vertrauen in Gottes Wort, das ich von den Kinderstunden her kannte, gewann ich nicht nur zurück, sondern es erfuhr eine solche Festigung, dass ich bereit war, dies auch bekennend weiterzuvermitteln. Dies geschah neben dem persönlichen Zeugnis zunächst hier und da in Bibelstunden, die ich in unserer Gemeinde hielt. Die Zugehörigkeit zu einer bibeltreuen Gemeinde und das persönliche Einbringen im Gemeindeleben habe ich als unbedingt notwendig erkannt, wenn wir verbindlich zu Christus gehören wollen....
Eine ungeahnte Entwicklung bahnte sich durch Mitarbeit in der Studiengemeinschaft „WORT UND WISSEN" (W+W) an. Seit 1981 gehöre ich zum Leitungskreis dieses E.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Wort Gottes in unserer Zeit zur Sprache zu bringen...
Ein geistlicher Höhepunkt besonderer Art ist mein jährlich einmal durchgeführter Einsatz in der Zeltmission... Im Sommer 1978 hatte ich meinen ersten Zeltdienst als Evangelist in NIenhagen bei Celle. Bemerkenswerterweise fällt dieses Jahr zusammen mit meiner Ernennung zum Professor und Direktor. Sollte das nur ein Zufall sein? Ich habe die Erfahrung gemacht: Wer dem Herrn dient, der wird auch anderweitig reich beschenkt werden. Das Wort Jesu aus Mt 6, 33 ist also direkt erfahrbar: Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen." 

                                             → Bücher und Vorträge von  Dr. Werner Gitt


     

... und die Wahrheit wird euch freimachen. Johannes 8,32

S o  w u r d e  i c h  f r e i !
von Dorothea Schott,Kanada

Wie ich ohne Jesus lebte

Ich wusste von jüngster Kindheit an viel über die Bibel. Meine Eltern nahmen mich oft in christliche Versammlungen mit und schickten mich regelmäßig zur Kinderstunde. Mit 14 kam ich in die Jungschar, wo ich ernsthaft anfing zu suchen, um mit Gott ins Reine zu kommen. Inzwischen wusste ich nämlich um meinen verlorenen Zustand Gott gegenüber Bescheid.
Ich war eine Person, die anderen voran ging und auch oft etwas organisierte. Ich gab vor glücklich zu sein, war es aber nicht. So versuchte ich den Selbstbetrug und die innere Leere in mir durch äußere Dinge auszufüllen. Im Umgang mit anderen Menschen war ich Stolz und fand mich besser als viele andere. Ich wollte allen gefallen. Allerdings nicht Zuhause; da wurde ich schnell jähzornig, wusste alles besser und war lieblos zu meinen Geschwistern. Diese Unarten quälten mich und ich wusste um meine Schuld.

 Bald begann ich alles tun, was in meiner Macht stand, um mit Gott ins reine zu kommen. Gleichzeitig aber versuchte ich, vor den Menschen gut dazustehen. So ging ich öfters zur Seelsorge und bemühte mich alles zu tun, was man mir dort sagte. Bei alldem versuchte ich aus eigener Kraft ein christliches Leben zu führen. Dabei wurde die Bibel für mich immer mehr zu einem Buch voller Gesetze, die ich nicht zu halten vermochte.
Oft schrie ich in tiefster Seelennot zu Jesus. Aber er konnte nicht mein Retter werden, weil ich ja noch meinte, selbst den Hauptanteil zur Erlösung beitragen zu müssen. So dachte ich, dass mein Heil davon abhängig sei, mit Menschen alles in Ordnung zu bringen. Durch den ganzen Zwang, wurde ich immer elender und suchte Liebe und Anerkennung, aber am falschen Ort, Nämlich in Liebesromanen
. Nächtelang verbrachte ich damit und lebte in einer Traumwelt.

Natürlich wollte ich auch einen Freund haben. Aber immer, wenn sich etwas anbahnte, bekam ich Panik und fühlte mich nicht gut genug. Heute danke ich Gott, dass er mich vor falschen Freundschaften bewahrte. Bei alledem bekam ich immer größere Komplexe, wollte mein Selbstwertgefühl durch meine Gaben und Leistungen verbessern und andere Beeindrucken. So wurde ich ein Sklave von Menschen und ihren Meinungen. Deshalb war ich oft enttäuscht, wurde bitter und bekam Depressionen. Obwohl ich getauft war und in der Gemeinde mitwirkte, sah ich keinen rechten Sinn in meinem Leben. Mit Jesus kam ich nicht klar, weil er ja meiner Meinung nach wollte, stets vor Menschen meine Schuld zu bekennen. Schließlich wurde dieser Zustand mir unerträglich. Ich war nahe, dran an dem, was ich unter wahrem Christensein verstand, innerlich zu zerbrechen.

Wie Jesus mich suchte


Aber Jesus gab mich nicht auf. Als ich am Aufgeben war, fing ER an mich zu suchen. Erst sprach er zu mir durch das Buch "Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes" von Ernst Moderson. Römer 8, 28 packte mich und ich verstand, dass es doch etwas Positives und einen Sinn am Christsein gab. Der Weg ins innere Zerbrechen ging aber noch weiter. Jeder Halt schien mir genommen, als ich mit 20 Jahren dann mit der Familie nach Kanada auswanderte. Jetzt musste ich in eigener Verantwortung als Christ zu leben beginnen. Es war vorbei, mir von anderen Christen vorsagen zu lassen, wie man ein Christliches Leben f
ü
hren sollte.
In der Zeit, als wir mit der Familie die richtige Gemeinde suchten, begann ich selbständig im Worte Gottes nach Weisung zu forschen. Zum ersten mal fühlte ich die Freiheit, selbst herauszufinden, was Jesus er von mir erwartet. Gott zeigte mir meinen Stolz und die Lieblosigkeit meiner Familie gegenüber als Sünde. Darüber durfte ich dann Busse tun und mich mit ihnen vertragen. Danach fingen meine Schwester und ich gemeinsam an, in der Bibel nach der Wahrheit zu suchen. Der Vers "und die Wahrheit wird euch freimachen", Johannes 8,32, sprach besonders zu mir. Dann las ich die "Wahre Jüngerschaft
" von William
Mac Donald. Jetzt erst verstand ich zum ersten mal, was eine Bekehrung und Wiedergeburt für mich persönlich bedeutet.

Wie Jesus mich rettete


Gott gebrauchte das Buch von Spurgeon " Es ist vollbracht", um mir die Augen für dafür zu öffnen, das Jesus alles Nötige für mich getan und vollbracht hat. Ich erkannte, dass all mein Tun in eigene Kraft zur Versöhnung mit Gott nicht mehr notwendig ist. Es hätte auch niemals ausgereicht, weil ich durch und durch sündig bin. Vielmehr wurde ich durch Jesu Wunden geheilt und habe Frieden mit Gott gefunden. Ich durfte ferner erkennen, dass ich mich nicht mehr anstrengen muss, um ein perfektes Leben zu führen, damit Gott mich liebt. Jesus hat mich perfekt geliebt, erlöst und begnadigt. Und das ist genug!
Noch oft gebrauchte Gott Bücher etwa von Sporgeon, Ernst Moderson, Elisabeth Elliot und auch Lebensbilder, um mir weiter zu helfen.
Und dann kam der Durchbruch von der Theorie ins Praktische: Gott zeigte mir, wie ich die Bibel lesen sollte, nämlich nicht mehr als ein Buch voller Regeln und Gesetze. Gottes Wort wurde mir zu einem sicheren Wegweiser, damit ich mein Leben fortan nach Gottes besonderen Plan führen kann.

In der Bibel entdeckte ich ferner, wie unverzichtbar der Glaube an den Sieg, der die Welt überwindet, für mich ist (1 Joh 5,4). Ich lernte immer mehr, im täglichen Kampf mit Satan und Sünde nicht ständig zu fallen, sondern Sieger zu werden. Auch diesen Kampf muss ich nicht in eigener Kraft, sondern darf ihn in Jesu Kraft führen. Sagt mir doch sein Wort, dass "der, welcher in mir ist, größer ist als der, der in der Welt ist" (1 Joh 4,4).
Der Siegesglaube verleiht mir Mut und Hoffnung, ohne die kein Mensch wirklich glücklich sein und befreit leben kann.
Letztlich ist es auch Jesu Liebe, die Er selbst in uns rein legt und wachsen lässt. Sie überwindet mehr und mehr alles Böse und uns befähigt mich, seinen Auftrag hier und jetzt zu erfüllen. Einen höheren Sinn für mein irdisches Leben gibt es nicht.
Dieser befreiende Glaube hat mich auch beim Lesen der spannenden Erlebnisberichte von Chris's inspiriert und mir beim Zeichnen der Bilder für die zwei Bände geholfen. Ich hatte schon als junger Teenager geträumt, dass ich einmal ein Buch illustrieren möchte, hatte aber keine Möglichkeit gesehen es zu erreichen. Damals hätte ich es auch wahrscheinlich aus falschen Motieven getan. So hat Gott mein Traum zur Erfüllung gebracht, ohne mich dafür anzustrengen. Ich sehe es als persönliches Geschenk von Gott an und ich darf ihm sogar damit dienen. Welche Gnade, einfach wunderbar!
Mein Bilder-Zeugnis, Band 1, kannst über den Link bereits betrachten. Im 2. Band werden die Bilder folgen.

Band 1:  Chris erlebt Gott      Band 2:  Chris's Sieg-Erfahrungen

 


   

 Durch Jesus von totaler Blindheit befreit

Martin Klute berichtet:

Wie Jesus mich heilte

Jesus macht heute nicht nur aus sündigen Zwängen frei, sondern tut auch im Körperbereich noch Wunder wie früher: Ich hatte im Juni 2007 einen sehr schweren Schlaganfall, so schwer, dass 80% der Betroffenen daran sofort sterben. Ich war rechts- und linksseitig gelähmt, dazu kam eine  totale Blindheit. Übrigens war ich nach dem Schlaganfall siebzig Tage im Koma. Die Ärzte haben alles versucht, doch sie konnten mich nicht wachkriegen. Erst als meine jüngste Tochter, Lisa, in der Klinik an mein Bett kam und den Psalm 91 sang, wurde ich wieder wach. Die Lähmung verschwand zusehends. Sie ist rechts vollständig verschwunden.
Ein Freund betete: "Herr, ich wünsche mir nichts zum Geburtstag, außer, daß Martin wieder sehend wird. "Es dauerte nicht lange, dann konnte ich wieder alles deutlich sehen, obwohl die Ärzte angesichts der CTs eher aussichtslose Diagnosen gestellt hatten.

Der Spezialist für Blinde und Lahme, Jesus, tut heute noch Wunder. So, wie unsere Tochter Sandy zu den Ärzten sagte: "Und Sie werden sich alle wundern! Wir haben einen starken Gott, der unseren Daddy wieder gesund machen wird." Er, Jesus, hatte nicht nur mein Leben geheilt, sondern mich auch noch von meiner absoluten Blindheit perfekt befreit.

Inzwischen bin ich -nach dem Krebstod meiner Frau- in betreutes Wohnen umgezogen. Ich weiß mich von meinem besten Freund, Jesus, behütet und gesegnet und freue mich auf das Wiedersehen mit IHM und mit meiner Frau.

Martin Klute Philippstr. 42
58511 Lüdenscheid
martinklute@web.de


  

Durch Jesus spontan vom Rauchen befreit

     

Dr. Ulrich von Schnurbein
, Christen im Beruf e.V., berichtet auf Anfrage:

Erst vor einigen Wochen hat ein jüngerer Bruder unseres Chapters Deggendorf spontan und ohne negative Folgen zu verspüren, das Rauchen aufgehört. Zuvor hatte er sich mit seiner Frau 40 Tage lang jeden Morgen von 5-7 Uhr in unseren Gemeinderäumen zu einer Anbetungszeit eingefunden. Schon am dritten Morgen sprach der Herr zu ihm: „Du hast mich gefragt, was mir an dir nicht gefällt. Ich sage dir, du könntest auch 200 Tage hierher kommen, um  zu beten. Solange du das Rauchen nicht aufgibst, hat es für mich - und dich - keinen Sinn."
Daraufhin hat der jüngere Bruder ohne Schwierigkeiten seither nicht mehr geraucht und ist sehr glücklich darüber.
In derselben Gebetszeit - und sie dauert nun schon mehr als 80 Tage - feiern wir das Abendmahl zusammen und ziehen auch die Waffenrüstung Gottes aus seinem Wort an (Eph 6,10 ff.). Damit haben wir so viel Schutz, dass wir in jeder Hinsicht mutig und befreit leben können.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Bayerischen Wald!    Kontakt: office@fgbmfi.de


Jesus befreite vom Zwang zum Stehlen
Karin Schiebe berichtet: 

Karin        Wie ich ohne Jesus lebte

Als ich noch nichts mit Jesus Christus erlebt hatte, ließ ich mich immer wieder darauf ein, Süßigkeiten und Handtücher zu stehen. Das kam ganz langsam und schleichend. Natürlich wurden ich so erzogen, daß wir nicht stehlen durften. Doch hatten wir als Kinder immer sehr wenig Geld. Weil mein Vater Alkohol getrunken hat, brauchte er ganz viel Geld für sich und seine Bedürfnisse. Mit 13 fing ich in einer ortsansässigen Gaststätte an, sauber zu machen. Im Thresenschrank bewahrte der Gastwirt seine Süßigkeiten auf. Zuerst nahm ich ein paar Packungen Kaugummi und rechnete es auch ab. Doch irgendwann nahm ich es nicht mehr so genau und ging dann auch an den Vorratsschrank mit den Süßigkeiten. Natürlich kam das schließlich heraus. Doch ich leugnete es, zumal man mir das nicht richtig nachweisen konnte. Zwar durfte ich noch zum Arbeiten dableiben, doch war das Vertrauensverhältnis getrübt.
Jahre später war ich in einem Hotel an der Mosel als Zimmermädchen beschäftigt und hatte Gelegenheit, an die großen Badehandtücher zu kommen. Aus einem wurden es zwei und aus zweien drei, später dann sogar vier große Badehandtücher. die ich „mitgehen" ließ. Obwohl ich sie eigentlich zurückgeben wollte, tat ich es nicht. 
 

Wie Jesus mich suchte und fand

Doch Jesus Christus, der unsere Herzen ansieht, deckte mir während einer Zeltevangelisation  diese Untaten als Sünde auf. "Du sollst nicht stehlen!" hieß es deutlich in mir. Vor allem hörte ich, daß jede Sünde mich von Gott trennt. Der Redner betonte, dass Gott heilig ist, und das auch wir in unserem Verhalten heilig sein sollten.  Im Gewissen erschreckt und überführt, vernahm ich dann aber auch, dass Gott mich um Christi willen liebt und dass er bereit ist, mir zu vergeben.
Nach dem Ende der Versammlung ging ich zum Evangelisten. Er hatte angeboten zurück zu bleiben, falls jemand von seiner Sündenschuld befreit werden möchte. Jetzt erfuhr ich, dass Jesus mich einlud, mit meiner Last zu ihm zu kommen. Er sei bereit, in mein Herz einzukehren, um es von Schuld zu reinigen und fortan darin zu wohnen. Das tat ich dann im gemeinsamen Gebet mit dem Evangelisten. Mit der frohen Gewissheit, nun Gottes Kind zu sein, verließ ich das Zelt. Etwas völlig Neues hatte begonnen.

Wie Jesus mich änderte

Die Folge war, daß ich am nächsten Tag zu den Kindern des Gastwirts, die inzwischen das Gasthaus weiterführen, gegangen bin. Ich bat zunächst um Entschuldigung und gab ihnen eine Entschädigung von 50 DM. Die wollten es nicht annehmen, doch ich bestand darauf. In der gleichen Woche schickte ich meinem ehemaligen Arbeitgeber an der Mosel einen Brief mit ähnlichen Worten und legte Geld hinein, weil die Handtücher nach vielfachem Gebrauch verschlissen waren. Leider habe ich nie etwas von dem Hotelbesitzer gehört. Doch habe ich getan, was ich konnte.
Gepriesen sei der Herr, der stärker ist, als das Böse um mich und auch in mir. Jesus in mir ist der Sieger! Er befreit von Zwängen und wirkt das Wollen und auch das Vollbringen des Guten.
Karin Schiebe



     

Herbert Masuch berichtet: 

Meine Bekehrung zu Gott

war kein plötzliches, dann wieder verblassendes Erlebnis, sondern der Beginn einer neuen Lebensgeschichte mit Gott. Diese begann allerdings mit meiner zeitlich datierten Wiedergeburt  (Joh 3,5).
Um fragenden Menschen zu helfen, habe ich das, was dabei innerhalb unsere Gesamtpersönlichkeit vor sich geht, als Erzählung in Form von Dialogen zwischen Geist, Seele und Leib zu erläutern versucht. Die Vorgänge im "Persönlichkeitshaus" sind nicht frei erfunden, sondern wurden durchweg persönlich erlebt. 

Klicken Sie den Link "Chris's Widergeburt" an, um dort meiner Erzählung zu folgen. Im Stil eines spannenden Erlebnisbericht werden Sie gleichsam miterleben, wie der junge, lebenshungrige Chris durch Krisen hindurch schließlich Gott fand. Sie werden dabei vielleicht manche Ihrer eigenen Glaubensprobleme entdecken. Doch Chris's Beispiel wird Sie ermutigen, "mit Gott über Mauern zu springen". Das Inhaltsverzeichnis zu Beginn der Erzählung könnte Sie neugierig machen.

Weitere Jesus-Erlebnisse  thematisch geordnet

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