Christen sind Weltüberwinder?


Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?  -  Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben… weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur  uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.       Römer 8, 31-39


Der Völkerapostel Paulus hat die Christenheit mit seinem Römerbrief sehr reich beschenkt. Besonders in den Kapiteln 6-8 hat er denen, die Jesus Christus angehören, Einzigartiges zugesprochen. Mit dem obigen Leittext beschließt er seine Grundaussagen über „das Evangelium von Jesus Christus“ (Kp.1-8).  Sie gleichen einem kühnen Triumphlied, das alle Glaubenden beherzt einstimmen dürfen. Schon im zuletzt betrachteten Text (Kp.8, 26ff.) haben wir über die großartigen Attribute der Gotteskindschaft gestaunt: Christen dürfen sich als von Gott auserwählt, gerecht gemacht, ja als „verherrlicht“ betrachten und dies auch bekennen (V.30).
Mit der Frage: „Was wollen wir nun hierzu sagen?“ (V.31) schaut Paulus auf alles bisher Gesagte zurück. Er will ein Fazit ziehen und die Privilegien der Gotteskindschaft gleichsam zusammenfassen.  Paulus möchte, dass die Christen ihrer neuen Lebensqualität nicht nur zustimmen, sondern sich diese aneignen, sie im Glauben gleichsam für sich „ergreifen“. Wie wichtig dieses bewusste Annehmen  ist, mag folgende Szene verdeutlichen: Ein Bettler steht vor Ihrer Tür und bittet um einige Euro. Sie sehen seinen verschlissenen Anzug, haben Mitleid, holen das Geld und einen gut erhaltenen Anzug aus ihrem Schrank noch dazu. Verständlich aber unnötig wäre der zögernde Einwand des Bettlers, ob er Ihre Großherzigkeit wirklich annehmen dürfe. Sicher würden Sie bestätigen: „Nimm ihn nur! Der Anzug gehört jetzt wirklich dir!“ Freuen würden Sie sich über leuchtende Augen und zwei ausgestreckte Arme, die das Geschenk freudig ergreifen.
Das Umziehen seiner Kleider wäre dann allerdings noch ein weiterer nötiger Schritt, um in den Genuss des Geschenkes zu kommen. Und wer könnte es ihm verdenken, wenn er seinen Bettler-Kollegen den neuen „Hofstaat“ selbstbewusst mit den Worten vorführt: „Freut euch mit; dieses Prachtstück gehört jetzt mir!“

Selbstachtung - höchster Persönlichkeitswert

Dieses Beispiel des beschenkten Bettlers verdeutlicht einen weiteren Pluspunkt für Sie als Christen. Es handelt sich um eine beachtliche Aufwertung Ihres Selbstbewusstsein. Paulus hatte allen Christen - wie wir sahen - eine erstaunlich hohe Lebensqualität zuerkannt. Seine Frage: „Was wollen wir nun hierzu sagen?“ schließt daher die Frage nach dem Status, nach der neuen Identität und dem Wertbewusstsein als Christ voll mit ein. Es ist deshalb folgerichtig, wenn Sie sich als ein Kind Gottes ernsthaft fragen: Was darf ich von mir selbst halten? Wie darf ich mich einschätzen, wie über mich denken?
Paulus gibt denen, die Christus angehören, darauf eine enorm positive, befreiende Antwort. Doch bevor ich darauf eingehe, lassen sie mich zum Thema Selbstbewertung noch einiges sagen: Ein positives, bejahendes Selbstwertgefühl ist eminent wichtig für ein gelingendes Leben. Ein volles Ja zu sich selbst kann auf Dauer mehr befriedigen als Überfluss an Nahrung, Luxus und Sex. Eine minderwertige Selbsteinschätzung hingegen ist schwerer zu verkraften als andere Defizite im Leben. Auf Grund von Anerkennung und Wertschätzung durch Bezugspersonen wird unser Wertbewusstsein aufgebaut und gestärkt. Sie gehören daher nachweislich zu unseren menschlichen Grundbedürfnissen. Während einer Identitätskrise „hungert“ man förmlich danach, anerkannt und beachtet zu werden. Man schaut unbewusst gleichsam umher und fragt sich beständig: Wer mag mich? Wer schätzt und bejaht mich? Werde ich geliebt? Bin ich angenommen?
Ich kenne eine junge verheiratete Frau mit vier Kindern. Wir wollen sie Heike nennen. Sie bewältigt ihr Alltagsleben. Aber sie weiß, dass sie eins von neun Kindern ist, die ihre Mutter, wohl als Prostituierte, gleich nach ihrer Entbindung der Babystation überließ. Das Verlangen nach Identität drängte die Verstoßene trotzdem, nach ihrer Mutter zu suchen. Als ein Kontakt nicht gelang, versuchte sie, ihren Vater zu finden. Doch die ermittelte Männerstimme am Telefon wünschte ebenfalls keinen Kontakt. Es sei völlig ungewiß, ob er wirklich ihr Vater sei, erfuhr die junge Frau, da ihre Mutter ja auch mit anderen verkehrte.
Zu Recht fragen Sie sich vermutlich, ob solch gravierende Wertdefizite und Schuldkonflikte sich überhaupt jemals ausgleichen lassen? Vielleicht haben auch Sie selbst bereits - wie viele andere - beim Psychiater Rat und Hilfe gesucht. Dieser hat die Ursachen Ihrer quälenden Depressionen und Angstzustände wahrscheinlich offen gelegt, sie aber nicht wirklich beheben können. Sie wissen inzwischen, dass eine psychiatrische Behandlung bei Wertdefiziten und Gewissensnöten die Symptome wohl kurzfristig betäuben bzw. verdrängen vermag. Aber damit ist Ihnen letztlich noch nicht geholfen. Unzureichend bleibt auch der therapeutische Versuch, bei Minderwertigkeitsproblemen zweifelhafte Ersatzwerte zu suggerieren. Das Gewissen differenziert sehr genau. Es lässt sich nicht so leicht überlisten.

Die Bedürfnis-Struktur unseres Herzens

Was aber geschieht, so werden Sie weiter fragen, wenn Menschen, wie etwa Heike, irgendwann Christen werden? Werden dadurch alle Herkunftsdefizite und Schuldkonflikte im Wurzelbereich geheilt und ganzheitlich überwunden? Und wenn ja, wie geschieht es? Wer ist der Arzt und welche Therapie ist vonnöten? Die erste Frage beantwortet der Apostel Paulus in unserem Leittext mit einem authentischen: Ja, es ist möglich! Minderwertigkeitsprobleme werden bei Christen geheilt. Der Facharzt für diesen komplexen Bereich ist unser Schöpfer, Gott selber. Er wird assistiert von seinem Sohn, dem Mitschöpfer und Erlöser des Weltalls, Jesus Christus, und durch seinen Heiligen Geist.
Um die Therapiefrage zu verstehen, müssen wir zunächst die Bedürfnis-Struktur der Spezies Mensch überdenken. Gott hat uns Menschen nicht nur zum Umgang mit seinen Geschöpfen, also mit unseresgleichen, bestimmt und befähigt. Weil Gott eine Person ist, wollte er uns direkten Umgang mit sich selber, unserem Schöpfer, gestatten. Für beide Kommunikations-Ebenen empfinden wir daher einen Grundbedarf an Harmonie und Vertrauen. Um glücklich leben zu können, benötigen Sie folglich auf der vertikalen Umgangs-Ebene das Wohlwollen Gottes bzw. Frieden mit Gott.  Auf der horizontalen Ebene verlangen Sie ebenso nach Zuneigung, Vertrauen und Liebe der Menschen. Dominierend in Ihren Bedarfsempfindungen ist jedoch das Verlangen nach der harmonischen Beziehung mit Gott. Sind Sie seiner Zuneigung und Liebe gewiss, können Sie den Verlust menschlicher Gunst und Achtung verkraften.  Umgekehrt bleiben Sie unbefriedigt und innerlich leer, auch wenn Scharen von Sympathie-Fans Sie umjubeln.

Gott für uns - Wert aller Werte 

Der Blick für die irdische und himmlische Bedürfnis-Struktur wird unsere Werteskala verändern. Wir erhalten neue Prioritäten. Diese Daseinssicht beflügelt uns, nach Gott zu verlangen. Sie motiviert dazu, sein Wohlwollen zu suchen - und auch zu finden. Auf dieser Ebene öffnet sich eine Tür für alle enttäuschten, gemobbten, frustrierten oder schuldbeladenen Menschen. Schon die erste Aussage im Triumphlied des Paulus lässt keinen Zweifel daran, dass Gott auch mich Sünder wertschätzt und liebt. Um der Hingabe seines Sohnes willen mir zu gut erhebe ich daher mutig mein Haupt. „Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich!“, darf ich nun kühn mit Martin Luther bekennen. Er hat einmal geäußert: „Bleibt mir Gottes Gunst, so wird der Menschen Gunst sich finden. Findet sie sich nicht, so fahre sie zum Teufel! Gottes Gunst ist mir genug“.
Welch eine Chance bietet sich hier etwa für Heike, die identitätshungrige Tochter einer Prostituierten! Sie kann Jesus Christus aufnehmen, um ein Kind des Höchsten zu werden. Denn gerade zu den Entehrten, den Identitätslosen, Gestrandeten hat sich Jesus herabgeneigt. Bei den „Zöllnern und Sündern“ ist er eingekehrt, die „Mühseligen und Beladenen“ hat er zu sich gerufen, einer Hure hat er versichert, „dir sind deine Sünden vergeben“ und der verachteten Ehebrecherin sagte er freundlich, „ich verdamme dich nicht“.
Zugestanden, für Menschen mit solcher Herkunft und Vergangenheit ist es schwer, an eine Wende zu glauben. Zu tief haben sich Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle in ihr Gewissen verkrallt. Sogar die Achtung vor sich selbst ging ihnen in der Gottesferne verloren. Treffend beurteilt der Verlorene Sohn sich selbst mit den Worten: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht wert, dass ich  dein Sohn heiße…“ (Lukas 15,21).  Selbstsicher war er einmal ausgezogen. Doch seit dem Umgang mit den Schweinen war sein Selbst-Wert dahin.
Aber dort war er ja nun nicht mehr. Er hatte sich aufgemacht und war zurück zu seinem Vater gekommen. Und schon mit seinem Entschluss dazu, den er wahr machte, ist es zur erstaunlichen Wende gekommen. Als sein Vater ihn dann in die Arme schloss, da spürte er und begann es zu glauben, dass dieser jetzt für ihn und nicht mehr gegen ihn ist.

Neue Selbstwert-Basis durch begründeten Glauben

In seinem Triumphlied des Glaubens ist sich der Apostel  Paulus sehr sicher, dass Gott für ihn ist und ihn liebt. Auch er bekannte einmal, „nicht wert“ zu sein, ein Apostel zu heißen, denn er hatte die Gemeinde Gottes blutig verfolgt (1 Kor 15,9). Jetzt aber rühmt er: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch leben… uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus (besiegelt) ist, unserem Herrn“ (Röm 8,38.39). Dieser triumphale Glaube des Apostels hat bei seiner Bekehrung, als er blind in Damaskus war, gewiss recht zaghaft begonnen. Erst nach dem brüderlichen Zuspruch durch Ananias konnte er fassen, dass seine Sünde vergeben und Gott um Christi willen jetzt für ihn war. Ähnlich ist es dem heimgekehrten Sohn bei der Umarmung des Vaters ergangen. Es mag sein, dass der glückliche Vater seinen reumütigen Sohn ganz bewusst mehrmals umarmte. Denn jede herzliche Umarmung vertiefte die gute Botschaft: Glaube es, ich nehme dich an, du bist mir sehr wertvoll. Ich vergebe dir alles und habe dich lieb!
Ganz sicher, Gott schätzt es, wenn wir ihm aufs Wort, auf seinen Zuspruch hin vertrauen. Aber bei dieser gravierenden Wende vom Todeszustand in der Fremde zum neuen Leben daheim  gewährt der Vater seinem Sohn  sogar helfende Zeichen. Zum Beweis seiner Liebe erhält er neue Kleider und Schuhe und außerdem einen Ring an seine Hand. Ermutigt hat ihn auch das üppige Freudenfest mit einem Ehrenplatz für den nun geretteten Sohn.
Vielleicht wenden Sie ein, dass Sie sich ähnliche konkrete Zeichen der Vaterliebe Gottes ebenfalls wünschen würden, diese jedoch noch vermissen. Paulus kommt Ihrem Wunsch in seinem Triumphlied entgegen. Er nennt Ihnen in Römer 8,32 den Beweis aller Liebesbeweise: „Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben. Wie sollte er uns mit IHM nicht alles schenken?“ Ein größeres Zeichen für Gottes vergebende Liebe zu Ihnen und der ganzen Menschheit gibt es nicht. Mit den Worten „für uns alle“ bestätigt Paulus, dass es keine Ausnahme gibt. Weder Sie noch irgendjemand auf der Welt ist von Gottes Liebe ausgeschlossen. Er hat seinen geliebten sündlosen Sohn nicht verschont: Er verschonte ihn nicht, als man ihn zum grausamen Tod am Fluchholz verdammte. Er gebot keinen Einhalt, als man Jesus auspeitschte und spitze Dornen auf sein Haupt drückte. Gott hielt seine Engelheere zurück, als man die Hände und Füße seines lieben Sohnes durchbohrte. Und er verschonte ihn nicht, als er blutüberströmt zwischen Himmel und Erde hing, als er vor Qualen laut schrie und dann im Tode verstummte.
Die Menschwerdung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi sind als geschichtliche Tatsachen bestens belegt. Dass Christus um „unser aller“, also auch um Ihrer „Missetat willen verwundet und um Ihrer Sünde zerschlagen wurde“, dass Ihre Strafe auf Jesus liegt und Sie durch seine Wunden geheilt sind (Jes 53,5), das bezeugen nicht nur alle Apostel, sondern auch „Mose und alle Propheten“ (Lk 24,27).

„Wer an dich glaubt, erhebt sein Haupt“

Der Apostel Paulus ermutigt uns, von den klaren Heilstatsachen, den Glaubensfakten, entsprechende Schlüsse zu ziehen.  Sein Triumphlied, Rö 8,31 ff, gleicht einem Appell, mutig unser Haupt zu erheben. Paulus möchte Sie ermutigen, sich glaubensfroh aufzurichten. Als Kind Gottes haben Sie allen Grund, sich als göttlich geadelt, königlich beschenkt und absolut krisenfest zu  betrachten. Weil es fest steht, dass Gott um Christi willen für Sie ist, darum folgern Sie daraus: „Wer kann und vermag dann wider mich sein?“ Sie entschließen sich kühn, weder eine Selbstanklage noch eine Fremdanklage im Gewissen zu dulden. Wenn Mose mit dem Gesetz Ihnen aufzeigen will, wie sündig und schlecht Sie leider noch sind, dann protestieren Sie beherzt: Schweig still, denn Gott ist hier, der da gerecht macht. Er hat seinen Sohn für mich dahingegeben. Daher kann und will ich keine Anklage dulden! Wenn Ihr Gemüt sich von Alltags-Miseren herabdrücken lässt, dann kontern Sie entschieden: „Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein. Denen, die Gott lieben, muss auch ihr Betrüben lauter Freude sein!“
Wenn kleingläubige Christen Ihnen suggerieren wollen: Als „armer Sünder“ kann ich nichts; bin ich nichts und ich habe nichts! - dann begehren Sie energisch auf: Das stimmt nur ohne Jesus! Aber mit ihm bin ich ein Königskind! Gott gab seinen eigenen Sohn für mich hin. In IHM bin ich reich. Mit ihm hat mir Gott alles geschenkt. Es stimmt zwar, wenn Zinzendorf singt: „Was bin ich, wenn es mich (ohne Jesus) betrifft? Ein Abgrund voller Sündengift!“. Aber Jesus ist hier! Ich bin mit Jesus eins und verbunden. Darum gilt jetzt der Schlussteil des Liedverses: „Was bin ich, Lamm, in deiner Pracht?  Ein Mensch, der Engel weichen macht!“ Deprimierende Demuts-Thesen sind beleidigend für einen Christen.

Keine Einschüchterung zulassen

Nun könnte es sein, dass Sie Demuts-Profis mit folgenden Argumenten begegnen: Bitte, nimm deinen Mund nicht zu voll! Bleibe schön nüchtern und warte ab, bis die Lebensstürme, Hiobs-Prüfungen oder gar Verfolgungen kommen. Dann wird es sich zeigen, dass dein Siegesglaube überspannt und anmaßend ist. Solchen Glaubens-Killern sollten Sie zwar bescheiden, aber doch entschieden entgegnen: Es stimmt, dass ich im Glauben wachsen muss und darin vielleicht auch mal ermüde. Andererseits weiß ich, dass ich schon mit einem Senfkornglauben Berge zu versetzen vermag. Jesus verheißt sogar, dass mir „nichts unmöglich“ ist, wenn ich seinen Worten vertraue (Mt 17,20). Darum halte ich mich an den Apostel Paulus,  der geradezu triumphierend bezeugt: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?... Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat“ (Rö 8,35-37). Natürlich hätte auch ein Paulus weich werden können. Aber er nimmt den Sieg in kühnem Überwinderglauben gleichsam voraus. Solcher Glaube ist auch im Blick auf Schicksalsschläge und allerlei Versuchungen möglich und richtig. Denn allein durch solchen kühnen, Gott ehrenden Glauben „sind wir mehr als Überwinder“ (Albrecht). Und das nicht aus uns selbst, sondern „durch den, der uns geliebt hat, Jesus Christus!

Den Überwinder-Status mutig bekennen

Seit Jahren meine ich unter Christen den Trend zu einer „Demuts“-Variante zu erkennen, die weder biblisch noch ermutigend ist. In Gesprächen, aber auch Zeugnissen wird weniger über erlebte Siege in der Kraft des Herrn, als vielmehr über peinliche Niederlagen auf Grund der beklagenswerten eigenen Schwachheit gesprochen. Damit weckt man zwar Verständnis, wird aber keine Glaubenshilfe vermitteln. Ich lade Sie daher ein, sich das apostolische Überwinderwort mit mir und einer „Wolke von Zeugen“ (Hebr 11) nicht nur anzueignen, sondern mutig vor aller Welt zu bekennen: „In dem allen überwinden wir weit… Denn ich bin gewiß, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Rö 8,38-39). Und dieser Herr lebt in Ihrem Herzen

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