P r a x i s h i l f e n     f ü r    E v a n g e l i s a t i o n

Evangelisation am Scheideweg

Geh-Struktur Skizze Geh-Struktur als Prinzip Aktion: Gehet hin!

Missionarische Erfahrungsberichte

Ak-mi-Di 
(Ak. missionarische Dienste)

L
ieber missionarisch gesinnter  Christ!

"Unwürdigkeit" ist kein Hindernis für missionarischen Dienst

Wer Christi Zeuge sein will, steht vor der Frage: bin ich dazu fähig und würdig genug? Wann kann Gott mich gebrauchen? Betrachten wir Jona. Stimmt es wirklich, daß Gott solche unfertigen Heiligen, solche dickköpfigen Egoisten wie Jona - und wie mich - beauftragt und gebraucht? In der Tat, Jona kann noch „sehr verdrießlich" und sogar „zornig" werden (4,1). Er ist also noch launisch und unbeherrscht in seinen Gefühlen. Ich werde froh. Dann gibt es auch noch Hoffnung für mich! Dann kann Gott ja auch mich, den leider noch so jonaähnlichen Boten gebrauchen. Er erwartet also bei seinen Dienern nicht makellose Heiligkeit und vollkommene Reife. Er sendet sie so, wie sie sind.
Als Evangelist habe ich oft die frohmachende Wahrheit bezeugt: „Komm zu Jesus, so wie du bist! Begehe nicht den Fehler, dich zunächst selber bessern zu wollen. Spar dir diese Mühe. Du verlierst nur Zeit. Komm mit deinen Fehlern und Sünden, dann wird dich Jesus verändern."

 Genauso frohmachend ist die Wahrheit, die wir als Zeugen Jesu bei Jona entdecken. Sie lautet: „Geh im Auftrag Christi, so wie du bist! Warte nicht, bis du vielleicht heiliger oder würdiger bist. Bastle nicht an dir selber herum. Spar dir diese Mühe. Gehorche und gehe! Dann wird Gott dich verändern. Das ist sein Werk! Gott braucht Zeit, um deinen Charakter zu ändern. Und er kann nicht warten, bis du vollkommen bist. Sonst würde er dich erst im Himmel senden können. Nein, stehe zu deiner Unvollkommenheit und gehe trotzdem - geh wie du bist!  Denk an Jona und gehe trotzdem! Auch die PBC mit ihren Leitern, Programmen und Arbeitsmethoden ist noch nicht vollkommen. Wenn Du Christus hast, dann bist Du geheiligt. Auch die PBC ist von Gott für seine Zwecke beschlagnahmt und ihm geweiht. Du brauchst also nicht länger zu warten. Geh im PBC-Team mit nach Ninive. Versäume keine Zeit. „Sie sterben sonst darüber" (Fr.v.Bodelschwingh).  

Menschen gewinnen - Chance und Pflicht 

 Menschen für Jesus zu retten, das ist das höchste Gebot!" Diesen Liedrefrain habe ich als Stadtmissionar und Zeltevangelist häufig mit Missionsteams gesungen. Für Evangelisation in allen Stilarten und an allen denkbaren Orten brannte und brennt noch heute mein Herz. Nein, die Zeit der Evangelisation ist heute absolut nicht vorbei. Gar nichts halte ich von dem Gerede, die persönliche Evangelisation sei jetzt die Alternative zur überholten Versammlungs-Evangelisation. (Es wäre sofort zurück zu fragen, ob und wie man dies denn auch tut.) Im Gegenteil! Bei zahllosen Zelt- und Saalevangelisationen erlebte ich, dass begleitende missionarische Aktionen, wie Straßen- Camping- Hausbesuchs- Spitalmission usw. Jugendkreise und Gemeinden zu permanenter Evangelisation motiviert haben. Gelegentlich entstanden sogar Missionstrupps, die eigenständig und vielseitig weiter evangelisierten. Warum dies heute nur noch selten geschieht und manchmal belächelt wird? Als Grund dafür würde ich nicht von einem „neuen Zeitgefühl" o. ä. sprechen, sondern vielmehr vom Erkalten der „glühenden Retterliebe" unter uns Christen. Das kann und sollte sich natürlich baldmöglichst ändern. Besonders Christen und Gemeinden, die auf Erweckung warten, sollten umgehend zu evangelisieren beginnen. Und die Erweckung wäre bald da. Sehr viel halte ich von dem Leitwort der Lausanner Bewegung:
                                                     „Der ganzen Welt - das ganze Evangelium - durch die ganze Gemeinde!"

Starthilfen und Materialien

Von den vielen für Evangelisation, etwa auch meinem „Handbuch für dynamische Gemeindearbeit" (1975, Hänssler), kann und möchte ich hier nur eine relevante Auswahl vorstellen. Schwerpunkt ist die herausfordernde Aktion: Gehet hin! Dabei werden Missionswerke mit ihren klassischen Evangelisations-Ressourcen durchaus mit aktiv. Doch neben ihrem Grundauftrag, Menschen zu retten, verstehen sie sich als Impulsgeber für permanente, also fortdauernde Evangelisation der Christen vor Ort. Sie „bedienen" ihre rufenden Gemeinden nicht mit Evangelisation, damit diese sich dann missionarisch wieder „ausruhen" können. Sie schulen auch nicht nur zu Seelsorgehelfern für Fernstehende, die von alleine etwa zur Zeltmission kommen, sondern sie schulen zugleich zum Hinausgehen in die komfortablen Wohnzimmer der „modernen" Fernsehkonsumenten. Und die Missionswerk-Experten schulen nicht nur, sondern sie gehen mit an die Haustüren, in die Verwöhn- und Vergnügungsstätten, sowie „an die Hecken und Zäune". Sie unterweisen bewusst durch ihr Vorbild. Sie demonstrieren vor Ort, wie man Gespräche führt, mit Materialien * arbeitet und Fragende in Gemeinden oder Hauskreise leitet. Das Ziel der Vollzeit-Evangelisten ist nicht nur, Versammlungen abzuhalten, um dann „mit ihrer Karawane weiter zu ziehen". Ihr Gesamtkonzept zielt auf mündig werdende, in der Evangelisation selbständig arbeitende Gemeinden. Dieses Gehet hin! - Konzept vermittelte schon der Evangelist, Paulus, seinen neu entstandenen Gemeinden.  Die Thessalonicher hatten es wohl am besten begriffen und vorbildlich realisiert. Daher lobte Paulus sie mit den Worten: „Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen... an allen Orten... wie ihr euch bekehrt habt von den Abgöttern zu dienen dem lebendigen und wahren Gott" 1 Th 1,8-9.

Bekehrt, um zu dienen, um gleichsam eine Missionsstation für die Umgebung zu werden, um eigenständig und anhaltend, dynamisch und kreativ zu evangelisieren: Dazu mögen auch die Hinweise und Materialien dieser Website dienen.

Spezielle Themen und Praxishilfen zur Evangelisation finden Sie auf der Linkleiste oben.

 Wichtige Hinweise:

  • Das missionarische Heft „Schritte zur Freude" ist speziell für die Vorevangelisation im Kontext zu geplanten Zeltmissionen erarbeitet worden. Es eignet sich auch für intensive persönliche Evangelisation (siehe Anleitung) Ein Restbestand ist auf Spendenbasis erhältlich.
  • Zum Kennen lernen des Heftes „Schritte zur Freude" besuchen Sie bitte das Portal 1, Gott erleben
  • Zu kleine Schrift auf den Textbildern vergrößern Sie bitte beliebig auf ihrem Bildschirm

  • Für persönliche Beratung, so wie die Zusendung der Hefte „Schritte zur Freude" bin ich gerne bereit.

   

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